Projekte
Wohin das Geld fliesst.
Konkrete Projekte statt vager Versprechen: Hier sehen Sie, in welche Projekte die Rückgaben fliessen können. Partner wählen den Lebensraum — der Verein setzt das Geld in Projekten wie diesen ein.
Das Geld finanziert die Umsetzung vor Ort
Spende
Die Aufpreisgelder finanzieren die Arbeit vor Ort — pflanzen, renaturieren, schützen. Sie wählen den Lebensraum, PERLG setzt das Geld in den Projekten dieses Lebensraums ein.
- Sie senden einen Betrag an einen Lebensraum, nicht an ein einzelnes Projekt.
- In Ihrem Bereich sehen Sie jederzeit, wie viel wohin geflossen ist.
Bezahlt aus Aufpreisgeldern, gearbeitet wird selbst
Arbeitseinsatz
Hier wird das Geld nicht weitergegeben, sondern in Arbeit und Material investiert — auf dem eigenen Grundstück oder bei einem Freiwilligeneinsatz vor Ort. Die Aufpreisgelder decken die Kosten, angepackt wird selbst.
- Lokale Umgebung: einen Ast-, Stein- oder Sandhaufen auf dem eigenen Grundstück anlegen.
- Lokale Umgebung: beim Mähen Wiesen-Rückzugsstreifen stehen lassen.
- Wald, Alpen, Pflanzen: Freiwilligeneinsätze vor Ort durch die eigenen Mitarbeitenden, zusammen mit einer Naturschutzorganisation.
Kooperationsprojekte
Seegraswiese anpflanzen in Mittelmeer und Ostsee
- Seegraswiese: Vorkommen im flachen, lichtdurchfluteten Küstengewässer.
- Bietet Schutz, Nahrung und Laichgebiete/Kinderstube für unterschiedliche Tiergruppen (Fische, Krebstiere, Weichtiere, Ringelwürmer, Stachelhäuter) und lockt grössere Besucher wie Seekühe, Schildkröten, Rochen, Haie, Delfine und Wasservögel an.
- Sie filtert das Wasser (Schadstoffe, Erreger), dämpft die Wellenbewegung und damit die Erosion am Strand, bindet massiv und dauerhaft CO2 und produziert Sauerstoff (Fotosynthese), wächst jedoch sehr langsam.
- Wieso anbauen: Infolge Überdüngung ersticken Algenblüten das Seegras, Schleppnetzfischerei und Bootsanker zerstören und steigende Wassertemperaturen gefährden Seegraswiesen.
Die biologische Vielfalt unterstützen
Die Klimaresilienz unterstützen
Mittelmeer und Ostsee
Einrichtung eines Meeresschutzgebiets in der Kvarner Bucht (Kroatien)
- Das bedeutet organisatorische, fachliche Grundlagenarbeit (Erfassung und Bewertung von Artenvielfalt und Seegraswiesen, die Etablierung des Schutzgebietes mit Öffentlichkeitsarbeit und offizielle Verankerung).
- Solange die Grundschleppnetzfischerei nicht aufgegeben worden ist, sind diese Meeresschutzgebiete (sog. «No-Take-Zonen») ein Gegenmittel, wo die unterschiedlichen Tiergruppen, Pflanzen und Strukturen (z. B. Muschelbänke) als artenreiches Ökosystem ohne grössere biologische Lücke funktionieren und gegen invasive Spezies (z. B. diverse invasive Fischarten im Mittelmeer) standhalten.
- Die strikte No-Take-Zone gilt als Teil des 2022 beschlossenen, globalen «30x30-Ziels» der Biodiversitätskonvention (30 % der Flächen unter Schutz stellen, davon 10 % als No-Take-Zone).
Die biologische Vielfalt und die Klimaresilienz stärken
Kvarner Bucht, Kroatien
Für Partner
Wählen können Sie, sobald Sie Partner sind.
Als Partner bestimmen Sie, in welche Lebensräume Ihre Rückgaben fliessen — der Verein setzt sie in Projekten wie diesen ein.